Gerechtigkeit bei der Verteilung von Ressourcen und Wohlstand gehört wohl zu den größten und ältesten Zielen, die Menschen in ihren Gesellschaften angestrebt haben.
In diesem Test haben wir nach Ihren Vorstellungen über ein faires Miteinander gefragt.
Tipp: Machen Sie am besten einen Screenshot von Ihrem Diagramm. So können Sie bequem immer wieder auf Ihre Ergebnisse zurückgreifen,
Was bedeuten nun Ihre (relativ hohen) Balken?
- Anstrengung
Anstrengung soll sich lohnen! Das könnte – zumindest z.T. – Ihr Motto sein. Für Sie ist es selbstverständlich, dass sich Mühe und Einsatz auszahlen muss; dafür muss auch eine Gesellschaft sorgen. - Privilegien
Manche Menschen haben das Glück, in eine privilegierte Umgebung geboren zu werden, z.B. in eine vermögende und angesehene Familie.
Mit einem vergleichsweise hohen Wert in dieser Dimension haben Sie mit diesem Phänomen kein besonderes Problem. Für Sie gehört es einfach zum Leben dazu, dass man per Zufall von Dingen profitiert, die andere vor einem geschaffen haben. - Fähigkeiten
Zwar kann man – bei genauer Betrachtung – nichts für bestimme angeborene Fähigkeiten; Sie halten es trotzdem für fair, dass Menschen mit besonderen Begabungen und Stärken es zu einem höheren Wohlstand bringen können. Es ist für Sie wohl einfach natürlich, dass bestimmte angeborenen Vorzüge sich im Leben auszahlen. - Chancengleichheit
Die Verpflichtung der Gesellschaft, für gleiche Ausgangschancen zu sorgen, steht bei Ihnen hoch im Kurs. Menschen sollten die Chance haben, von den Möglichkeiten und Angeboten (z.B. im Bildungsbereich) Gebrauch machen zu können. Was man daraus macht, könnte dann sozusagen Privatsache sein. - Ergebnisgleichheit
Ihnen reicht die Chancengleichheit nicht. Sie denken vermutlich: Was nützen gleiche Chancen, wenn die Voraussetzungen, mit denen man auf diese Chancen trifft so unterschiedlich sind? In Ihrer Weltsicht wäre Gerechtigkeit erst erreicht, wenn nicht am Anfang, sondern am Ende die Gleichheit steht: ein gleiches Wohlstandsniveau für alle Mitglieder der Gesellschaft. - Bedarf
Bei ungleichen Voraussetzungen reicht es – Ihrer Meinung nach – keineswegs aus, wenn die Gesellschaft für alle gleiche Chancen und Unterstützung vorhält. Es liegt vielmehr in der Verantwortung der Gesellschaft, dort stärker zu unterstützen, wo Nachteile oder Defizite auszugleichen sind. Hier müssen also zusätzliche Ressourcen bereitgestellt werden.
Wie eindeutig ist Ihr Ergebnis? Überragt ein Balken alle anderen?
Es ist keineswegs überraschend, dass sich Ihre Meinungen in mehreren Balken niederschlagen; die Dimensionen schließen sich keineswegs gegenseitig aus.
Wenn ein Balken fehlt, haben Sie in dieser Dimension keine Punkte erzielt: Hier haben Sie dann eine klare Ablehnung!
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