Der Umgang mit Minderheiten ist in den letzten Jahrzehnten ein zunehmend relevantes und kontroverses Thema geworden. Um die Auswirkungen von Rassismus und Diskriminierung wird heftig gestritten.
Wie lässt sich nun Ihre Sichtweise einordnen?
So haben Sie geantwortet:
Tipp: Machen Sie am besten einen Screenshot von Ihrem Diagramm. So können Sie bequem immer wieder auf Ihre Ergebnisse zurückgreifen,
Was bedeuten nun ihre Balken?
- Vorrang
Sie stehen – mit einem hohen Ergebnis – den Forderungen der Minderheits-Aktivisten recht nahe. Als Ausgleich für früheres (und aktuelles) Unrecht wünschen Sie sich eine klare Haltung und eindeutige Regelungen zugunsten der marginalisierten Minderheitsgruppen. Dafür nehmen Sie auch gewissen Nachteile für Angehörige der Mehrheitsgesellschaft in kauf; das erscheint Ihnen nur gerecht. - Rücksicht
In dieser Dimension geht es um Sensibilität und Rücksichtnahme gegenüber benachteiligten Minderheitsgruppen. Sie erwarten von der Mehrheit Interesse und Verantwortungsübernahme. Im Zweifelsfall sollte man gegenüber Kampf um gleiche Recht eher tolerant sein. - Gleichheit
Mit diesem Balken wünschen sie sich eine selbstverständliche Gleichheit bei Rechten und Umgang. Sie wollen der Gruppenzugehörigkeit keine so große Bedeutung zumessen – weder bei der Mehrheit, noch bei den Minderheiten. Sie wollen die Person sehen, nicht ihre Gruppenidentität hervorheben – weder positiv noch negativ. - Normalität
Hier findet sich eine Einstellung repräsentiert, die um die Besonderheiten von Minderheitsgruppen nicht soviel Bohei machen möchte. Abweichungen von der (statistischen) Normalität darf es ruhig geben, das ist kein Grund zur Sorge. Aber man sollte die Kirche im Dorf lassen: Wenn jemand anders als andere aussieht, lebt, glaubt oder liebt muss sich nicht gleich die ganze Gesellschaft darum kümmern. Es hat halt auch bestimmte Vorteile, zum Mainstream zu gehören – das war noch nie anders und das darf auch so sein. - Abwehr
Wenn dieser Balken sich nach oben reckt, dann sind Sie wohl schon ein wenig genervt von den Ansprüchen und Forderungen der diversen Minderheitsgruppen. Manchmal fragen Sie sich, ob man sich inzwischen schon schämen muss, weil man zur Mehrheit gehört: weiß, hetero, nicht-behindert, normschön und sozial abgesichert. Man soll sie am besten mit dem ganzen Diskriminierungs-Kram in Frieden lassen…
Bei diesem Thema wird es vermutlich eher heftige Ausschläge geben. Hier spürt man Polarisierung.
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