Die Vorstellungen über die Grenzen der menschlichen Erkenntnis sind eine wichtige Grundlage für unsere Welt- und Menschenbilder. Wenn man die Möglichkeiten des Menschen hier eher gering einschätzt, wird man auch der wissenschaftlichen Forschung und der empirisch begründeten Welterklärung nicht allzu viel zutrauen.
In diesem kleinen Test haben wir versuchsweise erfasst, welche Haltung Sie zu den menschlichen Erkenntnismöglichkeiten haben.
Tipp: Machen Sie am besten einen Screenshot von Ihrem Diagramm. So können Sie bequem immer wieder auf Ihre Ergebnisse zurückgreifen,
Was bedeuten nun Ihre Balken?
- Nichtwissen
Ein eher (vergleichsweiser) hoher Balken drückt aus, dass Sie bzgl. der Erkenntnismöglichkeiten des Menschen eher zu den Skeptikern gehören. Sie sehen eher die prinzipiellen Beschränkungen, die u.a. in unseren biologischen Grenzen liegen und die der unfassbaren Komplexität des Universums nicht gerecht werden können. - Teilwissen
Dieser Balken markiert den Respekt vor den Leistungen des menschlichen Forscherdrangs. Sie erkennen an, dass wir im Verständnis der Naturgesetze und bei deren technologischer Nutzung schon einige erstaunliche Fortschritte machen konnten. Aber Sie glauben nicht an die Lösung aller Welträtsel. Für Sie bleibt der Mensch letztlich in seinen Erkenntnismöglichkeiten begrenzt. - Alternativwissen
Wenn dieser Balken sich gegenüber den anderen behauptet, dann gehören Sie offenbar zu den Menschen, die Erkenntnisse und Weltverstehen nicht (nur bzw. vorrangig) mit naturwissenschaftlichen Methoden und auf empirischer Basis suchen. Stattdessen sehen Sie die Möglichkeit (oder Notwendigkeit), den Geheimnissen des Kosmos auf anderen Wegen und Kanälen auf die Spur zu kommen. - Wissensdurchbruch
Das ist Ihr höchster Balken? Dann sind Sie offenbar ein Erkenntnis-Optimist. Sie trauen der Menschheit zu, dass diese in ihrem Erkenntnisfortschritt nicht aufzuhalten sein wird. Mithilfe zukünftiger Instrumente und Ressourcen wird unsere Spezies also letztlich alle Fragen beantworten, alle Rätsel lösen können.
Auch hier schließen sich die Alternativen natürlich nicht aus; es gibt Abstufungen und Überlappungen. Extreme Ausprägungen sind eher selten zu erwarten; gemischte Verteilungen eher häufig.
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