In diesem Diagramm wird durch die farbige Fläche angezeigt, in welchem Umfang Ihre Meinung zu den Aussagen des Tests mit den Argumenten und Haltungen übereinstimmen, für die in diesem Projekt geworben wird.
Die gewählten Dimensionen fassen jeweils mehrere Einzelthemen dieses Projektes zusammenfassen. Es handelt sich daher um eine sehr grobes und allgemeines Bild, dass nur Tendenzen aufzeigen kann.
Unten auf der Seite werden Ihnen zum Vergleich mit Ihren Werten ein paar mögliche Diagramm-Profile angeboten.
Betrachten Sie das eher als ein gedankliches Experiment: Für die Profile gibt es keine Datengrundlage.
Tipp: Machen Sie am besten einen Screenshot von Ihrem Diagramm. So können Sie bequem immer wieder auf Ihre Ergebnisse zurückgreifen,
Wie lassen sich die Kategorien beschreiben, die dieses Netz bilden?
- Rationalität
Eine hohe Zustimmung zeigt, dass auch Sie zu einem rational und wissenschaftlich begründeten Blick auf die Welt neigen. Als Erkenntnisquelle ist für Sie die Naturwissenschaft unersetzbar. - säkulare Sinnsuche
Hier zeigt die Größe der Fläche im Diagramm Ihre Haltung an, auch bei Fragen von Lebenssinn und Spiritualität weltliche (säkulare) Quellen zu bevorzugen. Sie sehen starke Ausprägungen von Irrationalität grundsätzlich als einen Risikofaktor an, der zu einer distanziert-ablehnenden Einstellung zu Vernunft und Wissenschaft führen kann. - neues Menschenbild
Ein hoher Wert demonstriert Ihre Überzeugung, dass der Mensch durch biologische Anlagen, frühe Entwicklungsbedingungen und seinen gesamten Lebensweg sehr stark geprägt wurde.
Das traditionelle „autonome“ Menschenbild könnte daher in großen Teilen auf einer Illusion beruhen – was auch gesellschaftliche Konsequenzen haben sollte. - Freiheitsgrenzen
Entgegen der Erwartung repräsentiert hier eine starke Ausprägung Ihren Zweifel an dem Prinzip der möglichst unbegrenzten individuellen Freiheit. Sie neigen eher dazu, die Gewichte wieder stärker in Richtung soziale Einbindung und Gemeinwohl zu verschieben - Systemzweifel
Eine hohe Ausprägung zeigt an, dass Sie angesichts der großen Menschheitsprobleme und der unzureichenden Maßnahmen dagegen an den bisherigen politischen Abläufen zweifeln. Sie halten gesellschaftliche bzw. staatliche Rahmenbedingungen für notwendig, die klare Leitlinien setzen und auch Entscheidungen gegen Mehrheitsstimmungen ermöglichen. Experten sind dabei vermutlich für Sie wichtiger als Ideologen. - menschliche Moral
Moral ist für Sie – bei viel Farbfläche – weder der Ausdruck göttlicher Gesetze, noch ein rein subjektives Phänomen. Vielmehr sehen Sie moralisches Empfinden schon in der menschlichen Natur angelegt.
Auch halten Sie es für denkbar, die Wirkung moralischer Regeln zu erforschen und dadurch Vermeidung von Leid und Steigerung von Wohlbefinden planbar zu machen. - bedrohte Zukunft
Sie schauen – mit einem hohen Wert – eher sorgenvoll in die Zukunft. Sie zweifeln an den grundsätzlichen Möglichkeiten des Menschen, die für das eigene Überleben notwendigen Entscheidungen und Verhaltensänderungen umzusetzen. Eine Umsteuerung halten Sie für dringend notwendig. - Techno-Hoffnung
Wenn Sie hier hoch laden, sind Sie wohl ein Technik-Optimist. Zwar verschließen Sie von den großen Herausforderungen nicht die Augen, vertrauen aber auf die großen „Game-Changer“: insbesondere auf die KI und auf Biotech. Jedenfalls überwiegen für Sie bei den modernen Technologien die Chancen gegenüber den Risiken.
Typische Profile
Welches Profil hat die größten Ähnlichkeiten mit Ihrem Diagramm?
Können Sie sich mit der – bewusst etwas provokant formulierten – Zuschreibung identifizieren?
(Die Profile sind nach Plausibilität konstruiert und beruhen nicht auf echten Daten).

Auf dieser Grafik zeigt sich eine (fast) vollständige Übereinstimmung mit den in diesem Projekt vorgeschlagenen Sichtweisen auf die Welt, den Menschen und unsere Gesellschaft – in einer jeweils hohen Ausprägung. (Nur die Technik-Begeisterung ist – sehr nachvollziehbar – nicht uneingeschränkt).
Wer mit seinen Antworten so ein ähnliches Bild erzeugt hat, möge sich bitte bei mir melden: Es müsste ein sehr gleichgesinnter Mensch sein!

Hier – in der „vernünftigen Mitte“ gibt es keine Extreme, alles ist maßvoll und irgendwie gutmeinend. Mit der Grundausrichtung dieses Projektes kann man schon irgendwie leben, würde aber nicht so weit gehen.

Hier, beim „Spirituellen Humanisten“ sind die Schnittmengen ziemlich geschrumpft. Ein Berührungspunkt könnten die Zukunftssorgen darstellen – wobei die Schlussfolgerungen dann um so unterschiedlicher ausfallen.
Ansonsten hält dieser „Typus“ an ganz viel von dem fest, was in diesem Projekt in Frage gestellt wird.

Auch beim stark traditionell religiös geprägten Menschen muss man die Übereinstimmungen mit den Grundthesen dieses Projekts schon mit der Lupe suchen.

Der Technik-affine Optimist hält sich schwerpunktmäßig in der oberen Hälfte des Diagramms auf: Rationalität und Diesseitigkeit sind bedeutsam, ein modernes Welt- und Menschenbild abseits der Tradition ist akzeptziert.
Verpönt sind Einschränkungen individueller Freiheiten oder ein starker Staat.
Die Zukunft ist eher eine Verheißung als eine Bedrohung.

Beim Neoliberalen gibt es Übereinstimmungen mit dem Techno-Optimisten.
Freiheitsbegrenzung wird ebenso abgelehnt wie ein stärkerer Staat.

Der irritierte pensionierte Oberstudienrat hält sich etwas mehr als der „Sozialliberale“ an traditionellen Werten fest. Für ihn steht die grundsätzliche Nähe zur Vernunft nicht im Widerspruch mit dem klassisch humanistischen Weltbild und einer (gemäßigt) religiösen Orientierung.
Die neusten technologischen Entwicklungen lehnt er aus vollster Überzeugung ab – als eine Art „Untergang des Abendlandes“.

Am konservativen Rand findet man Zukunftssorgen bei gleichzeitiger Skepsis gegenüber der modernen Technik. Ein Zweifel an der Demokratie ist spürbar.
Ansonsten gibt es viele traditionelle Einstellungen, die sich als Ablehnung der hier vertretenen Gedanken zeigen.