In diesem kleinen Test haben wir versuchsweise erfasst, welche Haltung Sie zu den lenkenden Einflüssen auf den menschlichen Lebenslauf haben.
Tipp: Machen Sie am besten einen Screenshot von Ihrem Diagramm. So können Sie bequem immer wieder auf Ihre Ergebnisse zurückgreifen,
Was bedeuten nun Ihre Balken?
- Schicksal
Ein eher (vergleichsweiser) hoher Balken drückt aus, dass Sie (zumindest ein wenig) an eine unbekannte Kraft glauben, die Einfluss auf ihren persönlichen Lebensweg hatte bzw. hat – so etwas wie eine Fügung oder ein Schicksal. Möglicherweise ist damit auch die Vorstellung verbunden, dass damit bestimmte Ereignisse auch einen gewissen Sinn bekommen. - Selbstbestimmung
Dieser Balken markiert die Überzeugung von der menschlichen Autonomie, die eine Gestaltung und Lenkung des eigenen Lebensweg ermöglicht. In gewisser Weise gehen Sie davon aus, dass man sein Schicksal selbst in die Hand nehmen kann – und sich so vermutlich auch von bestimmten äußeren Einflüssen lösen kann. - Zufall
Wenn dieser Balken sich gegenüber den anderen behauptet, dann geben Sie dem Einfluss des Zufalls einen großen Raum. Vermutlich haben sie eine eher bescheidene Haltung gegenüber den eigenen Steuerungsmöglichkeiten bzgl. des Lebensweges uns sehen die Abhängigkeiten von Faktoren, die man selbst gar nicht beeinflussen konnte bzw. kann. - Naturgesetze
Diese Dimension erfasst die Überzeugung, dass alles in unserem Universum – und damit auch der Verlauf eines menschlichen Lebens – das notwendige Ergebnis aller Bedingungen und Kräfte der physikalisch-materiellen Welt sind. Auch „Zufälle“ sind für Sie das Ergebnis einer Verursachungskette – deren Elemente und Zusammenspiel aber meist weder bekannt noch genau messbar wären. - Gott
Das ist Ihr höchster Balken? Dann sind sie ein gläubiger Mensch, der sein Schicksal in erster Linie in der Hand Gottes sieht. Eigene Einflussmöglichkeiten werden (in dieser Sichtweise) durch die (verborgenen) Pläne und Entscheidungen eines höheren Wesens begrenzt. Allerdings könnten Gebete oder moralisches Handeln eine Wirkung haben.
Auch hier schließen sich die Alternativen natürlich nicht aus; es gibt Abstufungen und Überlappungen. Extreme Ausprägungen sind eher selten zu erwarten; gemischte Verteilungen eher häufig.
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